Die Gatekeeper Facebook & Google | Lösungen für den Kampf um den (Kunden)Zugang

Die organische, d.h. unbezahlte Reichweite von Facebook-Seiten ist stetig im Sinkflug. Die organische Reichweite einer durchschnittlichen Fanseite ist laut Messung unterschiedlicher Anbieter  zwischen 2012 und 2015 von ca. 15% auf 5,5% gefallen. Doch woran liegt das? Grundsätzlich können mehrere Gründe identifiziert werden:

  1. Die Anzahl von Likes auf Facebook-Seiten nimmt stetig zu
  2. Die Anzahl der Facebook-Seiten nimmt weiterhin zu
  3. Die Nutzungszeit von Facebook stagniert
  4. Facebook monetarisiert die Reichweite, bzw. den Zugang zu den „eigenen“ Fans konsequent

Facebook macht Seitenbetreibern durch sehr prominente Einblendungen (Bitte Beitrag bewerben) deutlich, dass nur durch „Sponsoring“, d.h. Werbeausgaben, der jeweilige Post auch wirklich von Facebook-Nutzern gesehen wird.

 

Die „eigenen“ Facebook-Fans – Ein Mythos

Dabei war doch die Facebook-Seite in den Anfängen von Facebook das Mittel der Wahl, wenn es um kostenlose Reichtweite und kostenlose Verteilung von Informationen ging! Jeder Post auf der eigenen Seite wurde praktisch von fast allen „Fans“, d.h. allen Nutzern, die die eigene Facebook-Seite geliked hatten, gesehen. Doch mittlerweile wird sehr deutlich, dass Seitenbetreiber nicht von den „eigenen“ Fans, deren Likes sie teilweise durch Aktionen (z.B. kostenfreier Eintritt in Discotheken) teuer gekauft haben, sprechen sollten.

Denn die organische Reichweite kann, trotz einer großen „Fanbasis“ je nach Seitengröße und Art des Posts (v.a. Veranstaltungen) nahezu NULL gehen.

Eigene Apps oder Google Bulletin als Lösung?

Goolge hat eine neue Blog Plattform angekündigt, die „spontantes Livebloggen einfacher machen soll“ (heise.de). Betrachtet man jedoch Google Bulletin näher, so ist es nur ein weiterer Versuch Facebook ein eigenes soziales Netzwerk entgegenzusetzen, nachdem Google Plus – wenn auch noch live – grandios gescheitert ist. Doch selbst wenn Google Bulletin den Nutzern „Sichtbarkeit“ verspricht, ist auch hier eine Monetarisierung wie bei Google Adwords zu erwarten, was zum notwendigen Kauf von Sichtbarkeit durch den Nutzer führen wird.

Eine Eigene App verspricht dagegen langfristig einen stabilen Zugang zu Kunden, Mitgliedern, Interessenten/Communites, da für einzelne Push-Nachrichten – entgegen Facebook – keine Kosten anfallen. Allerdings fallen für eine eigene App hohe einmalige und fortlaufende Kosten an.

 

PPush – die kosten- und risikofreie Lösung

PPush Personal Push

Bei PPush handelt es sich im Kern um eine Infrastruktur-APP für Push-Notifications die branchenunabhängig von verschiedenen Nachrichten-Sendern (Vereine, Restaurants, stationäre Geschäfte, etc.) und für verschiedene Zwecke (Kurzfristige Ankündigung/ Änderung von Veranstaltung, Mittagstisch/ Speisekarten-Änderungen, etc.) genutzt werden kann. Mit PPush wird zwischen Sender und Empfänger von Informationen mittels Push-Notifications ein direkter Smartphone-Kommunikationsweg hergestellt, und das ganz ohne eigene (teure) APP.

 

PPush „demokratisiert“ sozusagen den Smartphone-Zugang, d.h. es muss nicht jede einzelne Nachricht (wie z.B. bei Facebook) beworben werden (Sponsored Post), um die Empfänger zu erreichen. PPush will dabei den eigentlichen Ort des Inhalts/ Contents (Facebook, Youtube, eigene Webseite)  nicht ersetzen. Der Nutzen besteht vielmehr in der Benachrichtigung über einen Content.

 

E-Mail und Newsletter auf dem Smartphone?

Zum Abschluss die Frage: Welche Entwicklungen zeigt eigentlich die E-Mail, bzw. der Newsletter am Smartphone?

Kurze Antwort: Er stirbt.

 

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